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Die Analyse der Beleuchtungsinstallationen von Schulzimmern und Büroräumen hat folgende wichtige Erkenntnisse ergeben:

  • Zu viele Schaltgruppen (bis zu 5 pro Klassenzimmer) sind für den Benutzer eher verwirrend.
    Reduktion bei der Umrüstung auf 2 bis maximal 3 Schaltgruppen (z.B. Fenster- und Innenzone).
  • Wider erwarten weisen die meisten Installationen keine Schlaufdose auf.
    Der Aktor muss direkt hinter der Schaltstelle angebracht werden können.
  • Die meisten untersuchten Schulzimmer weisen Spiegelrasterleuchten auf.
    Hier ist die Umrüstung auf Bedarfssteuerung besonders sinnvoll, da bei genügend Tageslicht nicht mehr realisiert wird, dass die Beleuchtung eingeschaltet ist.
     

Auf Grund der oben genannten Erkenntnisse wurden Sanierungskonzepte für die einfache Umrüstung auf Bedarfssteuerung mit Präsenzmeldern entwickelt. Zentrales Element für diese Sanierungskonzepte ist ein Funk-Präsenzmelder (PIR), der von mit einer Indoor Fotozelle gespeist wird und so ohne die Installation von Versorgungsleitungen montiert werden kann.

Dieser Präsenzmelder wurde vom Industriepartner "Hardmeier Electronics" entwickelt und in einem Pilotobjekt der Uni Zürich an der Attenhoferstrasse in 23 Beleuchtungsinstallationen installiert und getestet. Analysen der Einschaltzeiten der Beleuchtung über das Leitsystem haben gezeigt, dass die Steuerungen einwandfrei Funktionieren. Der Funk-PIR und der dazugehörige Funk-Aktor (der in der bestehenden Schaltstelle oder in einer Schlaufdose montiert werden kann) sind inzwischen zur Marktreife weiterentwickelt worden und sind seit Anfang 2008 im Handel erhältlich.

Zurzeit ist ein weiterer Funk-Aktor in Entwicklung, der für Stehlampen geeignet ist. Prototypen dieses Aktor wurden diesen Herbst im Careum in Zürich installiert und werden im Moment getestet. Das hier verfolgte Steuerkonzept verspricht eine zufriedenstellendere Lösung für Präsenzsteuerungen als dies mit in der Stehlampe montierten Präsenzmeldern möglich ist

  

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